Gewisse Medienhäuser und deren Journalisten haben anscheinend nichts Besseres zu tun, als Giftpfeile zu verschießen. Findet man den Namen Techno am See in einer Berichterstattung, kann man meist davon ausgehen, dass es sich um Themen wie Lärmbelästigungen und ein offenkundiges “Mimimi” (jammern) der betroffenen Anti-Veranstaltungs-Generation handelt. Dass es Personen gibt, die mit gut gelaunten Menschen nichts anfangen können, die zu Musik tanzen (die man selber nicht versteht) hat ja seine Berechtigung. Dass die Berichterstattung bewusst einseitig gehalten wird, zeugt von einem unobjektiven, unneutralen und konservativen Denken in den diversen Redaktionen. Dass sich bis dato kein einziger Journalist auf eine unserer Veranstaltungen verirrt hat ist Fakt und somit trifft auch hier der altbewährte Spruch den Nagel auf den Kopf: Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht!”

Kärnten hat eine hohe Lebensqualität im Bezug auf natürliche Ressourcen. Das wars aber auch schon und die vorliegenden Statistiken sprechen für sich, wenn unter anderem die Jugend förmlich die Flucht ergreift, um mehr aus dem eigenen Leben zu machen. Das, meine lieben Journalisten, sind Themen über die geschrieben werden sollte! Techno am See bedient nämlich genau jene Zielgruppe, die nicht in einem konservativen Bundesland leben möchte, das wenig bis keine Alternativen bietet!


JETZT TECHNO AM SEE LIKEN UM NICHTS ZU VERPASSEN!


Die Thematik ist schlichtweg ein Generationskonflikt, denn je älter man wird, umso eher wird man die Ruhe suchen. Junge Leute wollen hingegen etwas erleben und da gehören Veranstaltungen einfach dazu! Anstatt eine Koexistenz anzustreben richten sich die Älteren gemeinsam gegen uns ohne sich überhaupt bewusst zu sein, dass die Zeit eigentlich für uns arbeitet. Denn was gänzlich unterschätzt wird, ist das Nachrücken einer Generation, die ein komplett neues Bewusstsein verinnerlicht. Wir denken nicht in Maßstäben wie Besitz, Status oder Macht, sondern leben in den Tag hinein und genießen jeden Moment so wie er ist.

So wie wir von unseren Eltern und Großeltern gelernt haben, so sollte man auch umgekehrt offen sein für Neues, anstatt ständig herumzunörgeln und ein asoziales Verhalten an den Tag zu legen. Das kostet nur unnötige Lebensenergie und staut Frust auf, der die eigene Lebensqualität einschränkt. Die große Veränderung hat bereits begonnen und man kann sich zwar dagegen auflehnen, aber auf langfristige Sicht wird es nichts bringen, denn die Entscheidungsträger von morgen kommen aus unseren Reihen. Das Veranstaltungsangebot wird in Zukunft mit Sicherheit ein Wachstum erleben und man sollte schön langsam damit anfangen diesen Status anzunehmen.

Ich kann mir mit Sicherheit Besseres vorstellen als irgendwann als verbitterter Greis zu enden, dem auch kein Gehör mehr geschenkt wird. Auch Status, Macht und Druckmittel haben ein Ablaufdatum und wenn man auf ein Lebenswerk geprägt von Zerstörung zurückblicken will, dann bitte!

Wir werden noch länger da sein, um es zu richten und es liegt in der Natur des Älterwerdens, dass sich Abhängigkeiten verschieben…

BLOG.TECHNOAMSEE.AT – Geschichten, News & Infos rund um unsere Veranstaltungen…

Autor: Kristof Grandits
Bildmaterial: © Techno am See 2017